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Handwerkskammer Dortmund
 

Herzlich Willkommen bei der Handwerkskammer Dortmund

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Wir sind für Sie da - rufen Sie uns an!

 

Ihr Ansprechpartner zu diesem Lehrgang:

 

Marco Kowolik

Tel.: 0231 5493-604

E-Mail: marco.kowolik@hwk-do.de

 

 

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Meistervorbereitung - Dachdecker

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welche Möglichkeiten Ihnen eine Fortbildung zum Dachdeckermeister eröffnet? Möchten Sie Ihr großes Potenzial an Fachwissen dazu nutzen, Leitungsaufgaben in den Bereichen Technik, Betriebswirtschaft und Personalführung zu übernehmen oder als Unternehmer/in beruflich endgültig auf eigenen Beinen zu stehen?

Dann könnte der Meisterbrief der entscheidende Schritt zur Verwirklichung Ihrer persönlichen Ziele sein!

 

 

Meistervorbereitung – alles unter einem Dach

 

Die Dachdecker-Meisterschule in Dortmund bietet Ihnen eine Ausbildung mit modernster technischer Ausstattung. Die praxisorientierten Schulungswerkstätten unseres Bildungszentrums erfüllen alle Ansprüche für einen optimalen Lernerfolg. In den Meistervorbereitungskursen begegnen Ihnen Fachthemen wie Bauphysik, Entwässerungstechnik und Photovoltaik ebenso wie betriebswirtschaftliche Auftragsabwicklung, Personalführung, Recht und Marketing. Sie erlernen Kreativtechniken, für das Dachdecker-Handwerk relevante Zimmererarbeiten, werden in die Maschinenkunde eingewiesen und vertiefen Ihre Kenntnisse im Bauzeichnen. Mit dieser Ausbildung und der erfolgreich bestandenen Meisterprüfung werden Sie in die Lage versetzt, Ihren eigenen Meisterbetrieb zu führen und sind top-qualifiziert für ein traditionsreiches Dachdecker-Handwerk mit Zukunft.

 

Praxisnahe Fachschulungen an Dachstuhl-Modellen

 
In unseren großräumigen Werkstätten werden Sie in kleinen Gruppen und in intensiven praktischen Übungen von erfahrenen Dozenten aus Praxis und Theorie geschult. Unsere vielseitigen und variabel nutzbaren Dachstuhl-Modelle ermöglichen alle Schwierigkeitsgrade der Schiefer-, Faserzement-, Ziegel- und sogar der Biberschwanzdeckung. Hier erlernen Sie Kehldeckungen gleich- und ungleichhüftig zu legen sowie an Dachgauben-Modellen Sattel- und
Wangenkehlen eingehend und ausgehend zu decken. Am Flachdach-Modell – mit allen gängigen An- und Abschlussdetails – erhalten Sie fachgerechte Schulungen zur Entwässerungstechnik, insbesondere der erforderlichen Notüberläufe bei bituminösen, hochpolymeren Ausführungen und mit Flüssigkunststoff. Im Praxisprojekt erarbeiten Sie die bauphysikalischen Erfordernisse unter Einhaltung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Mit dieser Ausbildung und der bestandenen Meisterprüfung werden Sie für einen Einsatz in jedem Dachdeckerbetrieb bestens qualifiziert sein.

 

Bauklempnerei – von walzen bis falzen

 

Dachrinne, Fallrohr, Traufblech oder Einhangstutzen – Entwässerungstechnik ist ein wichtiger Schwerpunkt in der Meisterausbildung. Sie werden in den aktuellen Richtlinien geschult und erstellen an der Werkbank durch Kanten, Runden, Bördeln und Schweifen normgerechte Werkstücke, die allen Anforderungen der Praxis entsprechen. Sie üben die maßgeblichen Löttechniken, um dauerhaften und individuellen Schutz gegen Umwelteinflüsse zu gewährleisten. Und bei den Schulungen in Metallfalztechniken lernen Sie die Werkstoffe für Dachdeckung, Fassadengestaltung und Dachentwässerung optimal einzusetzen. So lassen Sie Ihre Kunden später nie im Regen stehen.

 

Bauphysik – das geht an die Substanz

 

Helfen Sie Ihren Kunden Energiekosten zu sparen! In diesem Kurs erlernen Sie alte Bausubstanzen richtig zu analysieren, Bauschäden frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Mit dem Blower-Door-Test (Gebläse-Tür-Messung) messen Sie die Luftdichtheit eines Gebäudes nach DIN EN 13829 und ermitteln dadurch Schwachstellen in der Dämmkonstruktion. Ziel ist es, dem Kunden eine fundierte Beratung in Bezug auf die Energieeinsparverordnung geben zu können.

 

Fassadengestaltung von Meisterhand

 

Was für das Dach gut ist, gilt für die Gebäudefassade erst recht. In der Meisterschule lernen Sie Fassadenbekleidungen mit der erforderlichen Dübelstatik der Unterkonstruktion zu planen und die entsprechenden Wärmedämmungen mit groß- und kleinformatigen Bekleidungselementen auszuführen. Und bei der Erstellung von filigranen Zierbändern in der kleinformatigen Fassadentechnik ist dann noch Ihre handwerkliche Geschicklichkeit gefragt.

 

Öko-logisch!

 

Die Nutzung von Sonnenenergie ist ein stetig wachsender Markt. Die Installationstechniken  von Photovoltaikanlagen zur Energie- und Wärmegewinnung sind Teil der Meistervorbereitung.

Sie werden in alle Arbeitsabläufe eingewiesen, von der Vorbereitung bis zur fertigen Montage. Darüber hinaus erhalten Sie das nötige Know-how, um Photovoltaikanlagen fachgerecht dem Kunden anbieten zu können. Auch die Dachbegrünung erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da sie den Wohnwert für den Kunden steigert. Im theoretischen Unterricht werden die verschiedenen Systeme der Dachbegrünung erläutert und auf den Praxismodellen der Ausbildungsstätte im Bildungszentrum installiert.

 

Das „Einmaleins“ des Chefseins!

 

Wir machen Sie fit in Betriebs- und Personalführung, Arbeitsvorbereitung
und -abwicklung, Logistik sowie in den Möglichkeiten professionellen Marketings. Entdecken Sie, wie Sie als Jungunternehmer Ihren Platz am Markt finden, diesen behalten und ausbauen können. Auftragsbeschaffung ist dabei nur einer von vielen Aspekten: Marketingstrategien und Unternehmensdarstellung stehen genauso im Vordergrund, wie Kundengewinnung und die Bindung bestehender Kunden an das Unternehmen. Und sollte es einmal Probleme geben: auch fundierte Kenntnisse zur VOB, zum BGB sowie zu weiteren Gesetzen und Verordnungen werden Ihnen in der Meistervorbereitung vermittelt.

 

Fachregeln – richtig was auf der Pfanne haben

 

Um im zukünftigen Berufsleben wichtige Wettbewerbsvorteile zu erlangen, sollten Sie die neuesten Verlege- und Verarbeitungsrichtlinien kennen. Nur wer immer „up to date“ ist, hat gute Vorraussetzungen, um auf sich stets verändernde Märkte reagieren zu können. Mehr noch: Das Gewerke übergreifende Fachwissen, das Sie in der Meistervorbereitung erwerben, gibt Ihnen Sicherheit im Umgang mit Bauherren, Architekten und Behörden. Mit der Meisterprüfung sind Sie auf dem neusten Stand der aktuellen Normen, Verordnungen und Vorschriften.

 

Werkstofftechnik die begeistert

 

Schiefer, Holz, Metall, Kunststoff – kaum ein Handwerk arbeitet mit so vielseitigen Materialien. Im theoretischen Teil der Meistervorbereitung wird Ihnen die Herstellung und Gewinnung von Werkstoffen vermittelt, deren Eigenschaften und Anwendungsgebiete sowie das umfassende Feld der Werkstoffprüfung.
 

Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz

 

Wer Gefahren im Betriebsalltag wirksam eindämmen will, muss Sie zunächst einmal kennen. In Kooperation mit der Berufsgenossenschaft lernen Sie wichtige Gefährdungspotenziale auf Baustellen sowie deren zuverlässige Minimierung und Vorsorge kennen.

 

Geplant, kalkuliert und ausgeführt

 

Ob Hohlfalz-, Verschiebe- oder Doppelmuldenziegel – eine optimale Kundenberatung entscheidet über Ihren unternehmerischen Erfolg. Sie lernen in der Meistervorbereitung Kunden zu Themen wie Material- und Farbauswahl, vom komplett neuen Dach, über Ausbesserungen bis zu individuellen Sonderwünschen optimal zu beraten. Damit es auch in der Kasse stimmt, kalkulieren Sie praxisnah Angebote und ermitteln Kostenstellen und Stundensätze. Ob die Gemeinkosten wirklich gemein sind, wissen Sie dann eindeutig zu bestimmen. Aber Vorsicht: Erst die Nachkalkulation bietet Gewissheit.

 

Olaf Teßmann,

selbstständiger Unternehmer

 

„Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als ich die Meisterschule besuchte.
Damals dachte ich, als Dachdecker absolut fit zu sein und staunte nicht schlecht darüber, was ich jahrelang als Geselle noch nicht wusste!“ Olaf Teßmann hat sich dann richtig ins Zeug gelegt und im Jahr 2001 die Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Dortmund als Bestmeister bestanden. „Die Meisterschule hat mir gezeigt, dass das Dachdecker-Handwerk ständig in Bewegung ist. Die Vorschriften und Normen ändern sich so schnell, da muss man immer auf dem Laufenden bleiben.“ Mittlerweile ist Olaf Teßmann Mitinhaber eines Dachdeckermeisterbetriebes im Sauerland. „Die Meisterausbildung hat mir geholfen, den Grundstein für meine berufliche Zukunft zu legen, vom handwerklichen und theoretischen Know-how über den sicheren Auftritt beim Kunden bis zur Arbeitsorganisation auf der Baustelle. Als Dienstleister hole ich Genehmigungen ein und kümmere mich um Fördermöglichkeiten. Unsere Kunden haben in mir einen kompetenten Ansprechpartner und empfehlen uns gerne weiter. Und gute Mund-zu-Mund-Propaganda ist für uns als Meisterbetrieb noch immer die beste Werbung.“

 

Hartmut Bania und Holde Kortmann-Bania,

Familienbetrieb

 

„Für mich wäre es damals als Familienvater unmöglich gewesen einen Vollzeitkurs zur Dachdecker-Meisterausbildung zu besuchen – allein der Verdienstausfall und die zusätzlichen Übernachtungskosten. Da war die berufsbegleitende Meistervorbereitung abends und am Wochenende in Dortmund genau das Richtige.“ Hartmut Bania, 15 Jahre als Dachdeckergeselle beschäftigt, absolvierte die Meisterschule bei der Handwerkskammer Dortmund und legte die Meisterprüfung 1994 erfolgreich als Bestmeister ab. Drei Jahre später eröffnete er mit Ehefrau Holde den eigenen Meisterbetrieb. „Wir haben uns den Schritt in die Selbstständigkeit genau überlegt und es war uns wichtig, dass die Familie nicht darunter leidet“, so Holde Kortmann-Bania. „Zunächst habe ich alle Büroarbeiten erledigt, aber schnell festgestellt, dass mir tiefergehende Kenntnisse aus Betriebswirtschaft, Marketing und Personalführung fehlten, um den Betrieb optimal führen können.“ Also hat Holde Kortmann-Bania Nägel mit Köpfen gemacht: Seit 2002 ist auch sie nach dem Besuch der berufsbegleitenden Meistervorbereitung in Dortmund und bestandener Meisterprüfung Meisterin im Dachdecker-Handwerk.

 

 

Zulassungsvoraussetzungen:

 

Bei der Zulassung zur Prüfung wird vorausgesetzt, dass Sie eine Gesellenprüfung im Dachdecker-Handwerk bestanden haben. Sie werden auch zugelassen, wenn Sie eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden haben und im Dachdecker-Handwerk eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt haben.

 

Bitte wenden Sie sich bei allen Zulassungsfragen und Auskünften hinsichtlich der Prüfungsgebühren direkt an unsere Meister- und Fortbildungsprüfungsabteilung. Sollten Sie Zweifel hinsichtlich Ihrer Prüfungszulassung haben, empfehlen wir Ihnen eine Klärung mit verbindlichem Bescheid vor Lehrgangsantritt.

 

Bitte beachten Sie, dass die Prüfungen nach Lehrgangsende stattfinden!

 

 

Ihr Ansprechpartner für Prüfungsangelegenheiten:

 

Bernd Kleine- Bursiek

Tel. 0231 5493-520

E-Mail: bernd.kleine-bursiek@hwk-do.de

 

 

Ihre Ansprechpartnerin für den Lehrgang:
 

Nicole Bullach

Tel.: 0231 5493-604

E-Mail: nicole.bullach@hwk-do.de

 

 

 

 

 

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