Energie sparen heißt in den meisten Fällen Geld sparen. Dies gilt im Privaten gleichermaßen wie im Geschäftsleben. Die Möglichkeiten, Energie zu sparen, sind bei beiden vielfältig.
„Wo genau im eigenen Handwerksbetrieb Sparpotenziale verborgen liegen, ahnen viele Unternehmer überhaupt nicht“, sagt Siegfried Riemann, Umweltberater der Handwerkskammer (HWK) Dortmund. Ratsam sei es daher, dass ein Energieberater den Betrieb einmal genau unter die Lupe nehme. Dieser Einsatz werde sogar von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm „Energieberatung Mittelstand“ gefördert. „Sind anschließend Investitionen erforderlich, um Energiepotenziale zu erschließen, können diese mit einem Kredit aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm zinsgünstig finanziert werden“, so Riemann.
Gefördert werden hierbei professionelle Energieberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). „Über die Handwerkskammer als Regionalpartner der KfW kann ein Zuschuss zu den Beratungskosten beantragt werden“, sagt der Umweltberater. Der Zuschuss betrage 80 Prozent (maximal 1.280 Euro) für eine Initialberatung und 60 Prozent (maximal 4.800 Euro) für eine Detailberatung. Voraussetzung sei jedoch, dass die jährlichen Energiekosten netto höher als 5.000 Euro sind.
Weitere Informationen zum Thema erteilt HWK-Umweltberater Siegfried Riemann, Tel.: 0231 5493-426, E-Mail: siegfried.riemann@hwk-do.de.
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