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Handwerkskammer Dortmund
 

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Digitaler Tachograph

 

Die Fahrpersonalverordnung regelt den Einsatz des digitalen Tachographen, auch Fahrtenschreiber oder EG-Kontrollgeräte genannt. Dieser hat die vorrangige Aufgabe, Lenk- und Ruhezeiten zu erfassen. Er muss – von Ausnahmen abgesehen – in allen innerhalb der EU gewerblich genutzten Lastkraftwagen vorhanden sein.

 

Der digitale Tachograph ist seit 1. Mai 2006 durch die EU-Verordnung VO (EG) Nr. 561/2006 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge vorgeschrieben, die der Güterbeförderung dienen und deren zulässiges Gesamtgewicht einschließlich Anhänger 3,5 t übersteigt bzw. die der Personenbeförderung dienen und mehr als 9 Sitzplätze einschließlich Fahrer aufweisen, sofern diese Fahrzeuge innerhalb der AETR-Staaten gewerblich eingesetzt werden.

 

Der digitale Tachograph speichert in einem versiegelten Speichermodul für 365 Tage und auf einer personengebundenen Fahrerkarte (Chipkarte) für 28 Tage alle notwendigen Aufzeichnungen.

 

Zur Zeit gilt eine Tachographenpflicht für einen Radius von mehr als 50 km. Zukünftig sollen voraussichtlich gemäß Beschluss der EU-Kommission Fahrten zum Transport eigener Materialien, Ausrüstungen und Maschinen bis zu einem Umkreis von 150 Kilometern um den Unternehmenssitz von der Tachographenpflicht freigestellt werden. Diese Ausnahme gilt dann, wenn die Fahrzeuge nicht von hauptberuflichen Fahrern bewegt werden.

 

Weiterführende Informationen 

Aufzeichnungsmethoden und Ausnahmen für Handwerker

 

 

Service im Überblick
DHB informiert mit seiner Gesamtauflage von über 295.000 Exemplaren nahezu jeden dritten Handwerks- betrieb in Deutschland.

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